Willkommen

Aschaffenburg gilt als das „Tor zum Spessart“ und hat wegen seines milden Klimas auch den Beinamen „Bayerisches Nizza. Die Hochschulstadt hat fast 70000 Einwohner und ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken und Teil der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main.

Die Kulturstadt Aschaffenburg ist die Stadt der Museen, Schlösser und Parks und auf kurzen Wegen kann der Besucher die Geschichte der Stadt erleben. Aschaffenburg bietet Erholung nicht nur am sondern auch auf dem Main.

Mit ca. 720 Geschäften auf über 200.000 m² lädt die Stadt zum Einkaufen ein. Pro Kopf sind das ca. 2,9 m² Ladenfläche. Die Fußgängerzonen (z.B. Herstallstraße, Steingasse, Roßmarkt, Sandgasse, Frohsinnstraße) bieten alleine knapp 50.000 m² der Verkaufsfläche. Hier befindet sich auch die City-Galerie, dass mit ebenfalls über 50.000 m² Ladenfläche das größte innerstädtische Einkaufszentrum Nordbayerns ist. Das wird auch von Sachverständigen bei Gutachten und Immobilienbewertung mit beachtet.

In Aschaffenburg öffnete Deutschlands erste Fahrschule ihre Pforten. Der Architekt Rudolf Kempf gründete 1904 die „Erste deutsche Autolenkerschule“, die dem „Kempf’schen Privat-Technikum Aschaffenburg“ (1901-1906) angegliedert war. Dort wurden Männer ab 17 Jahren zu versierten Motorfahrzeuglenkern ausgebildet. Die Kurse dauerten meist  zehn Wochen und umfassten wöchentlich 15 Stunden theoretischen Unterricht, zwölf Stunden Werkstatt-Tätigkeit und acht Stunden praktische Fahrübungen. Der erste Kurs begann am 7. November 1904 und hatte 36 Teilnehmer, die aus aller Herren Länder stammten. Es ließen sich insgesamt 419 Männer unterweisen. Sie erhielten nach erfolgreichem Abschluss ein „Befähigungszeugnis als Kraftfahrzeug-Lenker“. Ab 1910 wurde in Deutschland der Führerschein eingeführt, was den Entzug der Konzession für das Technikum bedeutete. In Aschaffenburg etablierte sich erst 1927 wieder eine Fahrschule. Seit April 2004 erinnert am ehemaligen Standort der Autolenkerschule eine „Evolution“-Stele, an die Gründung der bundesweit ersten Fahrschule.

Umgeben von viel befahrenen Straßen hat sich in unmittelbarer Nähe der Herz-Jesu-Kirche eine Grünfläche erhalten, die den Namen Großmutterwiese trägt. Sie ist jedem echten „Ascheberger“ ein Begriff. So boten beispielsweise das 1925 eröffnete Planschbecken und die anschließenden Wiesenflächen mit dem Sandspielplatz Kindern bis zu acht Jahren Abkühlung und Abwechslung. Bis zum Bau der Eissporthalle wurde im Winter der Bereich um das Planschbecken geflutet, und auf der gefrorenen Fläche durfte dann Schlittschuh gelaufen werden. Eine besondere Aufwertung erfuhr die Großmutterwiese im Herbst 1970, als der 1897 eingeweihte und 1969 in seine 130 Einzelteile zerlegte Ludwigsbrunnen von seinem ursprünglichen Standort dorthin verlegt wurde. Die Großmutterwiese ist heute ein Ort zum Verweilen oder Spazieren gehen. Vor allem ist sie ein bedeutender Teil der „grünen Lunge“ inmitten von Aschaffenburg und ist auch von Bedeutung bei Wertermittlungen.